Sehenwürdigkeit

PONT-L’ABBÉ

Als dynamisches Zentrum und Mittelpunkt des Pays Bigouden bietet Pont-L‘Abbé Besuchern und Einwohnern eine breite Palette an Geschäften. Deko-Geschäfte, Antiquitätenhandlungen und Trödelläden, ideal zum Stöbern, dazu etwa zehn Kunstgalerien, eine hübsche Innenstadt mit schönen Boutiquen und Geschäften. Das ganze Jahr über findet jeden Donnerstag früh auf den Plätzen im Stadtzentrum ein großer Markt statt.

Das der Volkskunst und Heimatkunde gewidmete Museum Musée Bigouden befindet sich in einem mittelalterlichen Turm des Schlosses, in dem einst die Herren von Pont-l’Abbé, die barons du Pont residierten. In vier Ausstellungsräumen werden anhand von Möbeln, reich bestickten Trachten und Hauben interessante Aspekte aus dem Leben der Bauern, Seeleute und Handwerker gezeigt.

QUIMPER, eine Stad mit vielen facetten

Das tausendjährige Quimper, die Präfektur des Finistère, verfügt über eine ganz besondere historische Bausubstanz und trägt den Titel „Stadt der Kunst und Geschichte“ (Ville d’art et d’histoire). Der Bischofsstadt mit der prächtigen Kathedrale Saint-Corentin, einem Kleinod der bretonischen Gotik, dem Bischofssitz und einem kleinen Park inmitten wuchtiger Mauern.

Quimper ist das Wirtschaftszentrum des Sud-Finistère. In der belebten Fußgängerzone erinnern die Namen mancher Gassen und Plätze an die alten Zünfte: Place au Beurre („Butterplatz“), Rue du Sallé (Straße der Pökler), Rue des Boucheries (Straße der Metzger), Rue Kéréon (Straße der Schuhmacher). .

CONCARNEAU, die blauwe Stadt

Diesem Juwel von einer befestigten Stadt, die im Zentrum Concarneaus von Festungsmauern und einer der schönsten Buchten der Bretagne eingeschlossen ist, kann man schwerlich widerstehen. Und doch, entfernt man sich von ihren Wehrgängen und Gässchen, offenbaren sich im Fischereihafen oder an den Stränden neue Kostbarkeiten.

Die befestigte Stadt ist einer der am häufigsten besichtigten Orte der Bretagne. Im Sommer sollte man sie am besten am Morgen besichtigen. Auf einer 350 m langen und 100 m breiten Insel gelegen erkennt man sie an ihrem freundlichen Glockenturm und dem Zifferblatt der Sonnenuhr. Zwei kleine Brücken erschließen Ihnen den Weg durch die Tore der Stadtmauern.

PONT-AVEN, Stadt der Maler

Bereits ab 1865 lebte und malte eine kosmopolitische Gruppe von Künstlern in Pont-Aven, doch erst nach 1886 führten die neuen künstlerischen Ideen der Maler Gauguin, Bernard und Sérusier zur Entstehung der weltweit als „École de Pont-Aven“ bekannten Bewegung, die heute als ein Fundament der modernen Kunst gilt.

Der Werdegang der Bewegung lässt sich im Musée des Beaux Arts sehr gut nachvollziehen. Die 850 Werke umfassende Sammlung des zu den staatlichen Museen (Musées de France) gehörenden Kunstmuseums wird in einer Dauerausstellung.

 

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